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Mit dieser Aktion verfolge
ich ein zweitklassiges Ziel: Es geht darum, sich mit einem ungeheuer
mächtigen Unternehmen zu arrangieren, damit der Schaden durch
eine solche Machtansammlung so gering wie möglich gehalten
werden kann. Ich mache keinen Hehl daraus, daß ich es für
besser hielte, wenn es eine solche Machtansammlung überhaupt
nicht gäbe und das bewährte (weitgehend) freie Spiel
der Kräfte in einer vielfältigen Welt stattfinden könnte.
Mir ist auch klar,
daß ich mich mit dieser Aktion und ihren Bittschriften vielleicht
auf gefährliche Weise einem Imperium nähere, das mich
durch ein kleines juristisches Räuspern vielleicht in bedrohliche
Situationen bringen kann.
Aus diesem Grund versuche
ich sehr vorsichtig und korrekt vorzugehen. Ich denke, das Prinzip,
einer mächtigen Instanz gegenüber öffentlich Wünsche
zu äußern, dürfte gesellschaftlich akzeptabel
sein. Im demokratischen Staat passiert ja auch nichts anderes,
wenn diverse Kräfte öffentlich über ihre Vorstellungen
diskutieren und damit an die Machthaber herantreten. Wenn nun
ein kommerzielles Unternehmen in einer ähnlichen Machtposition
sich befindet, wie es früher nur die Regierungen von Staaten
gewesen sind, dann halte ich es für folgerichtig, die gleichen
Prinzipien anzuwenden, um als Untertan mitreden zu können:
Öffentliche Diskussion und freundliches Herantragen der Vorschläge
an den Machthaber.
Ich starte diese Aktion
mit einem Einschreiben an den Microsoft-Konzern, in dem ich über
die geplante Aktion und diese Webseiten vor Veröffentlichung
berichte und in dem ich dem Microsoft-Konzern die Gelegenheit
biete, diese Aktion zu stoppen, bevor ich vielleicht irgendeinen
Schaden anrichte auf Grund eines Effektes, der mir nicht bewußt
war.
Die Reaktion des Microsoft-Konzerns
auf dieses Schreiben wird entscheiden, ob und wie diese Aktion
weitergeht.
Tagebuch:
9.11.2001,
der erste Brief an Microsoft
5.12.2001, Antwortschreiben von Microsoft
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