Bittschrift an den Microsoft-Konzern:

Bitte lassen Sie Ihre Programme offen für alle Denkrichtungen

 

 

Die meisten Menschen nutzen den Internet-Explorer dafür, um im Internet zu stöbern. Soweit ich weiß, zeigt der Internet-Explorer zur Zeit alle Web-Seiten korrekt an. Doch Microsoft könnte (aus eigener Überzeugung oder im Auftrag der Regierung) die angezeigten Inhalte von Amerika- oder Microsoft-kritischen Seiten zensieren oder sabotieren. Ebenso wäre es für Microsoft heute sehr einfach, unbemerkt Kontrollmitteilungen zu erfassen, welcher Computeranwender solche Seiten aufruft.

Erste Tendenzen in diese Richtungen gibt es bisher nach meiner Kenntnis nur beim Microsoft-Frontpage-Programm. Dort muß jeder Anwender Lizenzbedingungen akzepieren, die es ihm verbieten, mit Hilfe dieses Microsoft-Programmes Webseiten zu erstellen, die sich kritisch mit der Firma Microsoft beschäftigen.

Doch dies sind wahrscheinlich lediglich kommerzielle Gründe. Bisher sind mir keine Aktivitäten von Microsoft aufgefallen, die sich z.B. gegen alternative Weltanschauungen, Religionen usw. richten und diese Bittschrift soll dazu beitragen, daß Microsoft sich seiner Verantwortung bewußt bleibt und keine Schritte gegen das Grundrecht der freien Meinungsäußerung und die Vielfalt der Denkweisen ergreift.

 

 

Siehe auch www.monopolpflichten.org
(Aus einer Monopolsituation entstehen Pflichten der Allgemeinheit gegenüber)